1945-heute > Figurative Malerei 70er-heute Marino Marini - Biografie

Marino Marini
1901 - 1980
Giocolieri. 1955.
Farblithografie.
Signiert und bezeichnet "prova d'artista". Künstlerexemplar außerhalb der Auflage von 50 Exemplaren. Auf Velin von Arches (mit Wasserzeichen). 62,5 x 43,8 cm (24,6 x 17,2 in). Papier: 65,8 x 50 cm (25,9 x 19,6 in).
Gedruckt von Mourlot, Paris. Herausgegeben von Gérald Cramer, Genf 1955. [JS].
• Die Darstellung von Pferd und Reiter ist der berühmteste Motivkomplex in Marinis Schaffen.
• Komposition von meisterlicher Klarheit durch die Gegenüberstellung von leuchtend farbiger Fläche und schwarzer Figur.
• Marinis Reiterbilder stehen in der Tradition des antiken Reiterstandbildes und sind zugleich ausdrucksstarke Sinnbilder der fragilen Balance unseres menschlichen Daseins.
• Marino Marini: "Was mich betrifft, so habe ich nicht mehr die Absicht, den Sieg eines Helden zu feiern. Ich möchte etwas Tragisches ausdrücken, eine Art Menschheitsdämmerung, eher eine Niederlage als einen Sieg."
• Arbeiten Marinis befinden sich in zahlreichen bedeutenden internationalen Sammlungen, u. a. in der Galleria d'Arte Moderna, Mailand, im Peggy Guggenheim Museum, Venedig, in der Tate Modern, London.
LITERATUR: Giorgio und Guido Guastalla, Marino Marini. Werkverzeichnis der Graphik, Pistoia 1991, WVZ-Nr. 102 (m. Abb., anderes Exemplar).
Patrick Waldberg und G. di San Lazzaro, Marino Marini. Leben und Werk, Frankfurt 1971, S. 12.
In guter Erhaltung. Das Blatt in den Randbereichen leicht wellig sowie leicht unregelmäßig gebräunt. Der lithografierte Hintergrund hier etwas verblichen. Die rechte untere und linke obere Blattecke mit minimalen Knickspuren.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.