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1900-1945 > Expressionismus Karl Schmidt-Rottluff - Biografie

Karl Schmidt-Rottluff - Tuschpinselzeichnung

Betrag:
5.000 EUR

Schätzpreis:
5.000 EUR
Verkäufer:

Besichtigungsort:
Objektnummer:
M√ľnchen
122000367

Anfangsgebot:
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5.000 EUR
100
15.04.23 15:48:00 MEZ
(19 Tage, 08h:53m)

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Heuschober. 1935.
Tuschpinselzeichnung, laviert.
Links unten signiert, rechts unten mit der Werknummer "3532" bezeichnet. Verso betitelt. Auf festem Aquarellpapier. 50 x 70 cm (19,6 x 27,5 in), blattgroß. [CH].

• Bereits zu Lebzeiten des Künstlers erstmals ausgestellt.
• Eines der früheren, vom Künstler selbst so betitelten "Schwarzblätter", in denen durch die stark reduzierte Farbigkeit die Linie und das Zeichnerische dominieren.
• Bereits seit der frühen "Brücke"-Zeit begleitet Schmidt-Rottluff die Tuschpinselzeichnung in seinem künstlerischen Schaffen, doch insbesondere in späteren Jahren ab 1930 und dann fast ausschließlich ab 1963/64 bestimmt sie aufgrund seiner Krankheit seine künstlerische Entwicklung.
• In ihrer schwungvollen, manchmal gänzlich monochromen Reduziertheit und ihrem grafischen Charakter erinnern die Blätter an chinesische oder japanische Vorbilder.
• Obwohl sich Schmidt-Rottluff Zeit seines Lebens der expressionistischen Farbe verschrieben hatte, schafft er mit meisterlicher Technik auch in der Monochromie beeindruckende, nuancierte und malerische Landschaftsdarstellungen.
• Zum Entstehungszeitpunkt der Zeichnung Mitte der 1930er Jahre beginnt die Diskreditierung seiner Kunst, 1937 wird sie in der Ausstellung "Entartete Kunst" in München ebenfalls diffamiert.
• Gerhard Wietek sieht den stilistischen Wandel im Schaffen Schmidt-Rottluffs "in den dunklen Jahren der politischen Verfemung und erzwungenen Drosselung der künstlerischen Produktion" begründet (Ausst.-Kat. Stuttgart 1974/75)
.

Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.

PROVENIENZ: Kunsthandel Köln.
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).

AUSSTELLUNG: Karl Schmidt-Rottluff. Aquarelle und Zeichnungen aus den Jahren 1942-1944, Galerie Hennig, Halle (Saale), Januar 1949, Kat.-Nr. 32 (m. Abb.).
Karl Schmidt-Rottluff. Die Schwarzblätter. Ausstellung zum 90. Geburtstag, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, 1.12.1974-26.1.1975, Kat.-Nr. 40, S. 46f. (m. Abb.).
Karl Schmidt-Rottluff Retrospektive, Kunsthalle Bremen, 16.7.-10.9.1989; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, 27.9.-3.12.1989, Kat.-Nr. 294, S. 278 (m. Abb.).
Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).

LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 412, SHG-Nr. 741 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 115, SHG-Nr. 261 (m. Abb.).

In guter Erhaltung. Varranig im Bereich des Himmels minimal gebräunt. Kanten vereinzelt minimal bestoßen bzw. im Bereich der Kanten mit vereinzelten schwachen Knickspuren. Rechs und links unten im Bereich der seitlichen Ränder jeweils mit einer kleinen bräunlich verfärbten Partie.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.

 
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