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Künstler/ Schlagwort/ Objektnr. Preis von € bis €

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1900-1945 > Expressionismus Erich Heckel - Biografie

Erich Heckel - Aquarell

Startpreis:
15.000 EUR

Schätzpreis:
15.000 EUR
Verkäufer:

Besichtigungsort:
Objektnummer:
M√ľnchen
122000312

Anfangsgebot:
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15.000 EUR
24
15.06.24 15:19:00 MEZ
(20 Tage, 07h:17m)

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Insel im Main. 1928.
Aquarell und Kohlezeichnung.
Rechts unten signiert, datiert und betitelt. Verso wohl von fremder Hand datiert. Auf bräunlichem Bütten. 50 x 66 cm (19,6 x 25,9 in), blattgroß. [CH].


• Im Jahr zuvor besuchen Siddi und Erich Heckel die Malerin Gertraud Rostosky (1876–1959) in Würzburg, es entstehen mehrere Darstellungen der näheren Umgebung.
• Mit spontanen, gekonnt platzierten Pinselstrichen und ideenreichen malerischen Mitteln fängt Heckel die heitere, sommerlich-leichte Figurenszene der auf dem Main stakenden männlichen Figuren ein.
• Schon zur "Brücke"-Zeit gehört die Darstellung von Badenden und von Figuren in der freien Natur zu den Hauptmotiven Erich Heckels und seiner Künstlerkollegen
.

Das Werk ist im Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen am Bodensee, verzeichnet. Wir danken Frau Renate Ebner für die freundliche Unterstützung.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland (bis 1982: Galerie Wolfgang Ketterer, München).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel, Lugt 6032).

AUSSTELLUNG: Erich Heckel. Aquarelle, Zeichnungen (Ausstellung zum 100. Geburtstag des Malers), Städtische Galerie, Würzburg, 3.7.-11.9.1983, Kat.-Nr. 75.
Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).

LITERATUR: Galerie Wolfgang Ketterer, München, 65. Auktion, 6.-8.12.1982, Los 589.
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 325, SHG-Nr. 506 (m. Abb., S. 324).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 236, SHG-Nr. 530 (m. Abb., S. 237).

Ende der 1920er Jahre bis Anfang der 1930er Jahre unternehmen Siddi und Erich Heckel zahlreiche Reisen, die sie in verschiedenste deutsche Gegenden sowie ins benachbarte Ausland führen und Heckels malerisches Œuvre motivisch nachhaltig erweitern. Nach Würzburg verschlägt es das Ehepaar Heckel auf Einladung der Malerin Gertraud Rostosky (1876–1959). Sie weilen auf dem Gutshof "Neue Welt" am Rande der Stadt, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Treffpunkt, Durchreisestation und Sommersitz von Künstlern, Literaten und Intellektuellen fungiert und als solches überregionale Bekanntheit erlangt. Insbesondere die Sommermonate der Jahre 1922 bis 1927 bilden die Blütezeit der "Neuen Welt" mit zahlreichen Aufenthalten, gemeinsamem Arbeiten und gegenseitigem Austausch der verschiedensten Künstler.

Während Heckels Aufenthalt in Würzburg 1927 und in den darauffolgenden Monaten entstehen mehrere Darstellungen der näheren Umgebung und der Künstler entwickelt eine neue Vorliebe für landschaftliche Themen. Auch in der hier angebotenen Arbeit verbindet er seine Begeisterung für die Landschaftsdarstellung mit der für ihn und sein gesamtes Œuvre so charakteristischen Figurendarstellung. Mit den paddelnden bzw. mit einem Stakholz auf dem Main stakenden Jugendlichen im Vordergrund, starken Hell-Dunkel-Konstrasten, der pointiert gesetzten Farbigkeit und dem sommerlich-stimmungsvollen Hintergrund schafft Heckel eine Szene von großer Bewegtheit, ausgewogener Komposition und künstlerischer Reife. [SM/CH]

In guter Erhaltung. Gleichmäßig gebräunt und schwach lichtrandig. In den Rändern mit vereinzelten schwachen Knick- und Stauchspuren.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.

 
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