1945-heute > Abstraktion nach 45 Rupprecht Geiger - Biografie

Rupprecht Geiger
1908 - 2009
523/68. 1968.
Acryl auf Leinwand.
Auf dem Keilrahmen signiert, datiert bzw. betitelt "523/68" sowie mit den Maß- und Richtungsangaben und einem Richtungspfeil bezeichnet. 120 x 110 cm (47,2 x 43,3 in). [CH].
• Ihre außergewöhnliche Wirkung erhalten Geigers Arbeiten durch die feine Modulation der Farbflächen.
• Die Reduktion und Konzentration von Farbe und Form erreicht in den späten 1960er Jahren ihren Höhepunkt.
• Den Kreis erhebt Geiger hier zu einem meditativen Farbraum.
• Das Werk ist seit 1969 Teil derselben Privatsammlung.
• Im Entstehungsjahr des Werkes nimmt Geiger an der 4. documenta in Kassel teil.
• Vergleichbare Gemälde des Künstlers befinden sich in zahlreichen bedeutenden Sammlungen, darunter die Nationalgalerie Berlin, das Museum Folkwang, Essen, und die Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.
Wir danken Julia Geiger, Archiv Geiger, München, für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1969 vom Künstler erworben).
Seitdem in Familienbesitz.
LITERATUR: Rupprecht-Geiger-Gesellschaft, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (Hrsg.), bearbeitet von Pia Dornacher und Julia Geiger, Rupprecht Geiger. Werkverzeichnis 1942-2002. Gemälde und Objekte, architekturbezogene Kunst, München 2003, WVZ-Nr. 498, S. 190.
In guter Erhaltung. Die Bildkanten partiell ganz minimal angegraut. Einzelne winzige, fachmännische Retuschen (nur unter UV-Licht sichtbar). Einzelne haarfeine Bereibungsspuren außerhalb des Kreises, den Gesamteindruck in keinster Weise beeinträchtigend. An der rechten Bildkante mittig eine winzige punktuelle Unregelmäßigkeit in der Bildoberfläche.
Der Zustandsbericht wurde bei Tageslicht und unter Zuhilfenahme einer UV-Lichtquelle nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.