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1945-heute > Abstraktion nach 45 Julius Bissier - Biografie

Julius Bissier - Tuschpinselzeichnung

Betrag:
520 EUR *

Verkäufer:

Besichtigungsort:
Objektnummer:
München
117000008

Anfangsgebot:
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1 EUR
13
41
15.06.19 15:00:00 MEZ
(19 Tage, 13h:00m)

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19.6.61.11. 1961.
Tuschpinselzeichnung.
Links oben signiert und datiert bzw. betitelt. Auf Bütten von Ingres (mit dem Wasserzeichen). 48 x 64,5 cm (18,8 x 25,3 in) , Blattgröße.
[EL].
Dieses Objekt wird ohne Limit aufgerufen.
Wir danken dem Archivio Bissier, Ascona, für die freundliche Auskunft. Das Werk ist unter der Archiv-Referenz "Bildt.S.386/19.6.61.11" registriert.

PROVENIENZ: Galerie Alice Pauli, Lausanne.
Privatsammlung Deutschland.

AUSSTELLUNG: Julius Bissier. Bilder 1938-1965, Galerie Sebastianskapelle e.V., Ulm, 1999, Kat.-Nr. 7 (m. Abb.).

Die Tuschen stehen ab den 1930er Jahren im Zentrum von Bissiers Schaffen. Sie sind seine künstlerische Heimat, Konstante und Entwicklungsfeld zugleich. Unsere dynamische Arbeit von 1961 kann exemplarisch die Modernität des Spätwerks verbildlichen: Die harten, sperrigen Linienwürfe stehen in deutlichem Kontrast zu dem darin eingefassten, zarten Rund. Hier offenbart sich Bissiers leitmotivischer Dualismus - doch nun dominiert nicht mehr das betont Zeichenhafte, Symbolische. Im Vordergrund steht vielmehr der bewegungsreiche, impulsive Schöpfungsakt, der in der kraftvoll spritzenden Tusche auch dem Zufall sein Recht zugesteht. Bissier agiert hier vollkommen auf der Höhe der Epoche, der großen Zeit von Informel, Action-Painting und Abstraktem Expressionismus. Kurz vor seinem Tod schreibt er: "Es ist so: das 'Bild' muß von selbst kommen. […] Ich spreche hier von etwas, was heute die meisten Künstler erfüllt. Nicht vom Irrationalen, sondern vom A-Rationalen." (zit. nach: Werner Schmalenbach, Julius Bissier, Köln 1974, S. 112f.). Entstanden in diesem "a-rationalen", wie von einer höheren Macht gelenkten Zustand, der äußerste Konzentration mit Impuls vereint, macht unsere Tusche die besondere Stellung des "Informel-Pioniers" Bissier erfahrbar.

In guter Erhaltung, vereinzelt minimalen Griffknicke und kaum merkliche Bereibungsspuren, an den Ecken mit kaum wahrnehmbaren, atelierbedingten Stecknadellöchlein. Die linke Blattkante mit kleinem hinterlegten Einriss.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.

 
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