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Künstler/ Schlagwort/ Objektnr. Preis von € bis €

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1900-1945 > Figurative Malerei 1900-30er Jahre Paul Klee - Biografie

Paul Klee - Federzeichnung

Betrag:
11.000 EUR

Schätzpreis:
15.000 EUR
Verkäufer:

Besichtigungsort:
Objektnummer:
M√ľnchen
121001626

Anfangsgebot:
Gebote:
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Angebotsende:
11.000 EUR
1
118
12.12.21 16:33:00 MEZ
(7 Tage, 17h:16m)

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Homo Novus. 1913.
Federzeichnung.
Klee 1031. Links oben signiert. Auf dem Original-Unterlagekarton betitelt und mit der Werknummer "129" bezeichnet sowie handschriftlich datiert. Auf gelblichem Velin, original auf Karton montiert. 12,7 x 9,5 cm (5 x 3,7 in). Unterlagekarton: ca. 27,8 x 24,5
Auf dem Unterlagekarton mit einer Anmerkung von Reinhard Piper: "Homo novus. Hierzu sagte Ernst Neumann: 'Schöner ist er nicht geworden.'" [AR].
• Zeichnung aus der Phase kurz bevor Paul Klee die Farbe für sich entdeckt
• Skurrile Figuren, deren Handlungen sich nicht immer enträtseln lassen, bevölkern um 1913 regelmäßig seine Zeichnungen und deuten schon früh seinen Hang zum Fantastischen und Grotesken an
• Herkunft aus der Sammlung Reinhard Piper, einem der wichtigsten Verleger der Moderne in Deutschland
.

PROVENIENZ: Sammlung Reinhard Piper, München (verso mit dem Sammlerstempel).
Privatsammlung Westdeutschland.

AUSSTELLUNG: München und die Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Blaue Reiter. Der Weg von 1908-1914, Haus der Kunst, München, September-Oktober 1949.
Traces du sacré, Centre Pompidou, Paris, 7.5.-11.8.2008; Haus der Kunst , München, 19.9.2008-11.1.2009.

LITERATUR: Christina Kröll, Die Bildtitel Paul Klees. Eine Studie zur Beziehung von Bild und Sprache in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts, Dissertation, Bonn 1968.
Catalogue raisonné Paul Klee, Bd. 2, 1913-1918, hrsg. von der Paul-Klee-Stiftung, Kunstmuseum Bern, Bern 2000.
Alessandro Fonti, Paul Klee. "Angeli" 1913-1940, Mailand 2005.
Brigitte Uhde-Stahl, Paul Klees geheime Symbolik, Berlin 2018.
Giovanni Volpe, Paul Klee. La formula poetica, Bologna 2019.

Die Zeichnung stammt aus der Sammlung Reinhard Piper, einem der wichtigsten Verleger der Moderne in Deutschland. Ein Jahr vor der Entstehung der Arbeit wurde dem Verleger zum ersten Mal eine Serie von Zeichnungen von Paul Klee angeboten (Illustrationen zu Voltaires "Candide"). Reinhard Piper lehnte das Angebot jedoch ab, wohl aus Angst kein gutes Geschäft damit zu machen. Später schien er aber doch noch Gefallen an den Zeichnungen von Paul Klee gefunden zu haben. In der posthumen Versteigerung seiner Sammlung bei Karl & Faber im Juni 1981 wurden insgesamt fünf Zeichnungen des Künstlers angeboten, darunter auch unsere Arbeit, die von Piper sogar mit einer Anmerkung beschriftet worden ist. Die Entwicklung Paul Klees vom unbekannten Einzelgänger zu einem der einflussreichsten Künstler der Moderne lässt sich somit auch anhand dieser Sammlungsgeschichte nachvollziehen.

Die Zeichnung in guter Erhaltung. Der Unterlagekarton mit einem kleinen Knick in der oberen linken Ecke sowie mit leichten Griffknicken, einem schwachen Lichtrand (wohl von einem alten Passepartout) sowie mit Bleistiftmarkierungen und einem kleinen Schmutzfleck am oberen Rand. Der untere Rand des Kartons leicht unregelmäßig.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.

 
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