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1945-heute > Figurative Malerei 70er-heute Robert Lucander

Robert Lucander - Acryl

Betrag:
3.230 EUR *

Verkäufer:

Besichtigungsort:
Objektnummer:
München
116000613

Anfangsgebot:
Seitenaufrufe:
Angebotsende:
3.230 EUR
70
15.04.17 15:00:00 MEZ
(21 Tage, 07h:12m)

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VITA
1962 geboren in Helsinki ( Finnland)
1989-1995 Hochschule der Künste, Berlin (Prof. Marwan Kassab-Bachi)
Seit 1996 Gastprofessor an der Universität der Künste in Wien, Bergen und Helsinki sowie außerordentlicher Professor an der Universität der Künste in Berlin
AUSZEICHNUNGEN
2001 Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen
MUSEEN und SAMMLUNGEN (in Auswahl)
Horsens Kunstmuseum, Horsens
Helsinki Art Museum, Helsinki
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr
DA2 - Domus Artium 2002, Salamanca
Göteborgs Konstmuseum, Göteborg
Museum Franz Gertsch, Burgdorf
Deichtorhallen, Hamburg
Kunst- und Kulturzentrum, Montabaur
Suzanne Tarasiève, Paris
Bergen Kunsthall, Bergen
CFA Contemporary Fine Arts, BerlinEigentlich sollte man sich da nur freuen und doch wird man nachdenklich. 2000.
Acryl und Buntstift auf Holz.
Verso signiert, datiert, betitelt und bezeichnet "R.L. 55". 139,5 x 95,5 cm (54,9 x 37,5 in).

PROVENIENZ: Contemporary Fine Arts, Berlin (verso mit den Resten des Etiketts).
American European Art Associates, New York (verso mit dem Etikett).

In den figurativen Werken des finnischen Malers Robert Lucander sind die Grenzen zwischen Abbild und Objekt fließend. Die scherenschnittartigen Darstellungen auf grob gemaserten Holzträgern verweisen auf fotografische Vorlagen aus den Massenmedien, wie Zeitungsausschnitte, Plattencover, Magazine und Filme. Das Grundmaterial seiner Bilder findet der Künstler an der Hochschule in Berlin: das robuste, stark gemaserte Holz der Trägerkisten für Kunstwerke. In seiner ersten Werkphase reflektiert Lucander noch über den Begriff der modernen Malerei und überzieht die Holzplatten in Anlehnung an den Suprematismus mit geometrischen und monochromen Kompositionen, die alles Persönliche verdrängen und auf eine höhere Ordnung hinweisen. Ab 1996 folgt der Wandel ins genaue Gegenteil. Ähnlich wie bei seinem ehemaligen Lehrer Marwan Kassab-Bachi ist nun der Mensch das Studienobjekt des Künstlers. Doch wählt der Finne einen denkbar anderen Zugang als Kassab-Bachi: Nicht expressiv und abstrahierend, sondern flächig, plakativ und poppig zeigen sich die Menschendarstellungen, denen er in verschiedenen sozialen Kontexten auf der Spur ist. Von Obdachlosen als Außenseiter der Gesellschaft bis hin zu fröhlich lachenden Party-Gängern als deren extremes Gegenteil ist alles dabei. Die kontrastreichen Farbflächen aus matt schimmerndem Acryllack und die feinen Lineaturen aus Bleistift erzeugen eine interessante bildräumliche Wirkung mit der Maserung des Holzes. Besonders deutlich wird dies durch den Kontrast zwischen eindimensionalen Farbflächen und den durch eine feine Bleistiftzeichnung aus dem Holz herausmodellierten Gesichtern in unserem Werk "Eigentlich sollte man sich" (2000). Ausdruck und Blickkommunikation der Frau und des Mannes werden durch diesen Kontrast zwischen Fläche und Tiefe eigentümlich betont und im Verbund mit dem suggestiven Bildtitel zu einer eigenen Geschichte verwoben. Dabei erscheinen die Figuren Lucanders in ihrer Fragmentierung als Teilmaterialisationen eines komplexen Selbst, von denen uns nur eine kleine Facette vorgeführt wird. Die zunächst oberflächlich und belanglos wirkenden Motive erhalten durch dieses Verfahren eine hintergründige, oft ebenso ironische wie subversive Aussage. In diesem gedanklichen und stilistischen Ansatz erinnern die fragmentierten Holzbilder Robert Lucanders an Andy Warhols serielle, in knallige Farbfelder zerlegte Porträts oder die Comic-Bilder Roy Lichtensteins mit ihrer Vorführung stereotyper Verhaltenssituationen und Rollenmuster mit sprechenden Bildtiteln. Seit 1992 werden Werke von Robert Lucander auf zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert, unter anderem bei Contemporary Fine Arts in Berlin (2001), im Kunst- und Kulturzentrum Montabaur (2011) und in den Deichtorhallen in Hamburg (2012). Robert Lucander, Professor am Kunstinstitut der Berliner Universität der Künste, lebt und arbeitet in Berlin.

Partiell minimal berieben. Insgesamt in guter Erhaltung.
Nähere Informationen zum Zustand entnehmen Sie bitte der Großdarstellung / Abbildung Rückseite.

 
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